Konzentration am Bogenparcours

Deggenhausertal (atr) Gelassen, wenig aufgeregt, dennoch gespannt wie ihre vielen Bögen waren die Kinder, die sich für die Ferienspiele am Bogenparcours der Familie Allgaier in Lellwangen gemeldet hatten. „Der Andrang war riesig“, sagte Cornelia Allgaier.

Deggenhausertal (atr) Gelassen, wenig aufgeregt, dennoch gespannt wie ihre vielen Bögen waren die Kinder, die sich für die Ferienspiele am Bogenparcours der Familie Allgaier in Lellwangen gemeldet hatten. „Der Andrang war riesig“, sagte Cornelia Allgaier.

Richtige Körperhaltung und Konzentration waren bei den Ferienspielen am Bogenparcours bei Familie Allgaier in Lellwangen gefragt.
Bild: Troll

Ursprünglich wollten sie zur Aktion zwölf Anmeldungen annehmen. Weil sich 50 Kinder angemeldet hatten, haben wurde die Teilnehmerzahl auf 25 erhöht. So waren es schon am Vormittag 25 Kinder zwischen sechs und neun Jahren, die sich aus Haselnussstecken und Schilfrohr Pfeil und Bogen gebastelt haben. Damit auch wirklich geschossen werden konnte damit, bekam der Pfeil eine Holunderspitze. Dann stand dem anschließenden Weitschießen nichts mehr im Wege. „Da ging der Bogen mal unter und mal über dem Sonnenschirm durch“, sagte Cornelia Allgaier. „Die Kinder haben teilweise enorme Entfernungen geschossen“, sagte sie. Als Erinnerung bekamen die kleinen Bogenschützen jeweils drei eigene Pfeile mit nach Hause.
Wesentlich professioneller ging es nachmittags zu, als die 25 Zehnjährigen am Einschießplatz des Bogenparcours versammelt standen. Die Jungen und Mädchen pflegten einen wunderbaren Umgang mit dem Gerät. Ist ja auch was anderes, wenn man endlich einmal einen richtigen Bogen in die Hand nehmen kann. Immer wieder verwunderlich war die außergewöhnliche Disziplin, die die Nachwuchsschützen hatten. Von Schießwut keine Rede – die echten Lederhandschuhe, die professionellen Bögen, Köcher und Pfeile flößten den notwendigen Respekt vor dem Bogenschießsport ein. Ohne Erwachsene gab es keinen Schuss. Dafür waren eigens Mütter und Väter mit am Platz, die für ausreichend Betreuung sorgten.
Nach rund eineinhalbstündiger Einschießphase ging es dann endlich auf den Parcours. Vier bis fünf Kinder je Gruppe waren eine feste Größe, die den mehr als dreistündigen Bogenschießmittag zum unvergesslichen Ferienerlebnis für viele Kinder macht. Zwischendurch ein Erfrischungsgetränk und zuweilen ein jubelnder Ausruf „Ich habe mittenrein getroffen“, spiegelte das Abenteuerglück der Kinder wider.